Zinseszinsrechner
Zinseszins heißt, dass die Zinsen von gestern heute mitverdienen. Trag Startkapital, Sparrate, Laufzeit und Rendite ein, und du siehst, wie viel vom Endwert du selbst eingezahlt hast.
Zinseszins
- Endwert
- —
- Davon eingezahlt
- —
- Dazuverdient
- —
So benutzt du ihn
Vier Felder, mehr braucht es nicht. Das Startkapital ist, was heute schon angelegt ist, und darf null sein. Die Sparrate wird am Monatsende gebucht und ab dem Folgemonat verzinst. Die Rendite ist ein Jahreswert und läuft monatlich, so wie Banken und Broker einen Sparplan rechnen.
Ein Beispiel
Lena legt 5.000 Euro an und spart 250 Euro im Monat. Nach 20 Jahren bei 6 Prozent hat sie rund 132.000 Euro. Eingezahlt hat sie davon 65.000, die anderen 67.000 hat der Zins gemacht. Ab etwa Jahr 11 verdient ihr Depot im Jahr mehr, als sie einzahlt.
Was das Ergebnis nicht sagt
Eine feste Rendite ist ein Mittelwert und keine Zusage. Echte Märkte liefern denselben Schnitt in ungleicher Reihenfolge, und die Reihenfolge zählt am Ende am meisten. Inflation, Steuern und Depotkosten stecken nicht in der Zahl.
Häufige Fragen
Monatlich. Die Sparrate kommt am Monatsende dazu und wird ab dem nächsten Monat verzinst. Wer am Monatsanfang einzahlt, bekommt je Rate einen Monat mehr Zins und landet etwas höher.
Für einen breiten Aktien-ETF rechnen die meisten mit 6 bis 7 Prozent vor Inflation. Das ist der langjährige Schnitt großer Weltindizes und sagt nichts über die nächsten zehn Jahre.
Nein, der Endwert ist brutto. Besteuert wird nur der Teil, den du nicht selbst eingezahlt hast, also die Zeile mit dem Dazuverdienten.